Rollstuhlleichtathletik

Informationen über Leichtathletik für Rollstuhlfahrer


Rollstuhlleichtathletik

Leichtathletik im Rollstuhl sieht man nicht so oft, aber es ist wie auch jede Sportart was Besonderes. Die Fans sind von ihren Lieblingssportlern begeistert, spornen an und jubeln. Das Training kann in dieser Sportart alleine oder auch gemeinsam gestaltet werden. Eine Sportgruppe trägt viel zum Austausch von Erfahrungen bei. Es gibt ja stets besondere Tipps, die gute Dienste irgendwann erweisen können. In der Rollstuhlleichtathletik haben alle gleiche Bedingungen, und nur der eigene Fleiß der Athleten bringt unterschiedliche Ergebnisse. Wenn man in einer Gruppe trainiert, sieht jeder, was der Kamerad macht. Da wird er unwillkürlich Vergleiche ziehen. Er möchte auch so viel tun, sich genauso anstrengen, um später in einem Wettkampf nicht schlechter zu sein. Die gegenseitige Motivation spielt eine hervorragende Rolle. In der Rollstuhlleichtathletik gibt es Wettkämpfe nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch im Ausland. So wie in jeder Sportart, können nur die Besten auf solche Wettkämpfe kommen.
Mehrere Fans versammelt stets ein Rollstuhlmarathon. Es gibt solche Wettkämpfe, zu denen sich jeder Rollstuhlleichtathlet mit Begeisterung vorbereitet: Europa- und Weltmeisterschaft, Paralympics. Die Termine sind bekannt, der Trainer hat seinen Plan und führt die Zöglinge zu den sportlichen Höhen.

Einige beteiligen sich am Bahn- und Strassenfahren, die anderen bevorzugen zum Beispiel das Werfen. Bei etlichen Sportlern in der Rollstuhlleichtathletik sind 5-Kampf-Wettbewerbe beliebt. Um in der Rollstuhlleichtathletik für Gerechtigkeit zu sorgen, müssen pro jede Disziplin Behinderungskategorien unterschieden werden.

Da die Sportler nur in einem Rollstuhl an den Start gehen können, wird auch die technische Seite berücksichtigt.
Im Prinzip ist es so, dass die Sportler je nach ihrer Beweglichkeit das nötige Gerät anfertigen lassen. Ein bestimmtes Maß wird im Wettkampf eine große Rolle spielen. Den Rollstuhl vergleicht man mit einem Fahrrad, das für ein Rennen ausgesucht wird. Wer sich mit Sport beschäftigt, weiß genau, dass es da keine Kleinigkeiten gibt, man muss wirklich alles in Acht nehmen. In der Rollstuhlleichtathletik ist die Sitzposition entscheidend. Der Athlet muss solche Haltung haben, dass der Wind kein Hindernis ist. Der Luftstrom soll helfen und nicht dagegen steuern. Nur so wird der Sportler optimal seine Kraft einsetzen können und gute Leistungen hervorbringen. Die Teilnehmer haben eine unterschiedliche Behinderung, deswegen wird der Rollstuhl auch entsprechend montiert. Bei leichten Behinderungen wird der Oberkörper sehr beweglich sein, bei schweren hat er eine fixierte Lage. Manche Sportler mit einer Lähmung brauchen speziell ausgearbeitete Modelle. Für die Werfer hat man ein interessantes Gerät hergestellt, das zum Rennen, aber auch zum Werfen geeignet ist.

Wie sieht denn so ein Rollstuhl aus? Er muss große Räder haben, um schneller vorwärts zu kommen. Diese befinden sich hinten. Vorne ist ein kleines Rad angebracht. Der ganze Rollstuhl muss etliche Funktionen erfüllen können: lenken, bremsen usw. Das Lenken muss geübt werden. Bei den Athleten, die keine hohe Lähmung haben, wird der Oberkörper aktiv zum Manövrieren eingesetzt, er ist ja ziemlich beweglich. Bei den Schwerbehinderten kann man den Rollstuhl nicht so leicht steuern. Das muss erst gut gelernt werden.

Rollstuhlleichtathletik hat sich in der letzten Zeit sehr verändert. Man erzählt davon in den Medien. Es nehmen immer mehr Athleten an den Wettkämpfen teil, und es wachsen ihre Leistungen. Interessant ist die Tatsache, dass man bei der Rollstuhlleichtathletik genau solche Ziele setzt wie im nichtbehinderten Sport. Die Sportwissenschaft ist erst auf dem Weg zu dieser Thematik, es müssten aber noch mehr Untersuchungen durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Sportler in der Rollstuhlleichtathletik sollen besser analysiert sein.

Die Trainer, welche sich mit behinderten Sportlern beschäftigen, haben ganz andere Trainingspläne. Man kann wenig aus dem Programm der gesunden Sportler übernehmen. Deswegen gibt es in diesem Bereich noch sehr viel Arbeit. Heutzutage können die Sportler ihre Meinungen auch im Internet austauschen. Benutzt jemand ein neues Trainingsgerät oder probiert er eine besondere Ernährung aus – das alles kann man den Gleichgesinnten im Internet mitteilen. Es entwickelt sich eine Diskussion, die sehr hilfreich ist. Gerade da können alle Fragen gestellt werden, und man bekommt auch schnell eine Antwort, ja, sogar mehrere.

Die Trainer können sich auch auf solchen Portalen treffen und von ihren Erfolgen, aber auch Missgeschicken, berichten. Diese Personen haben bestimmt schon viel Erfahrung, da gibt es genügend Stoff zu Diskussionen.
Im Forum ist man ganz frei und traut sich einfach mehr zu erzählen. Jeder wird hier erfahren, wie man es besser machen kann, um bessere Ergebnisse zu erreichen.